Vor dem Lesen:
Hauptwörter werden in diesem Gedicht nicht groß geschrieben.
SchülerInnen finden die Hauptwörter und schreiben sie groß.
Frage 1 (unten): vor dem Lesen stellen, vielleicht auch mit anderen
"wiederspiegelnden" Wörtern. Einen möglichst großen Spiegel
vor die Klasse hinstellen und eine Reihe Diskussionsfragen stellen:
Was seht ihr?
Wer ist das?
Was wäre, wenn dies kein Spiegel wäre,
sondern eine Tür in eine andere Welt?
Was seht ihr?
Wer ist das?
Ihr geht gleich durch die Tür. Was werdet ihr
sagen?
Was werden diese Menschen euch sagen?
Wie fühlt ihr euch? Warum?
Fragen:
1. Was sollen die folgenden Wörter darstellen: zwielicht, halber
stimme, halber nacht, zerrbild, schatten, spiegel, ebenbild, wir, ihr?
2. Das Gedicht heißt "berliner begegnung." Wer begegnet wem?
Wer spricht? Wieviele Stimmen gibt es?
3. Was erschreckt einen?
Bearbeitung des Textes:
In Kleingruppen ein Bild vom Gedicht zeichnen! Wer sind die Stimmen?
Wo sind sie? Woher kommen sie? Wann ist das? Wie sieht die Umgebung aus?
Wie reagieren sie?
Jede Gruppe nimmt das Bild einer anderen Gruppe und schreibt einen
Dialog, der zum Bild und Gedicht paßt.
Journal Assignment: Respond to this poem as your German identity! Do you identify with one voice more than the other? Compare the poem to an “actual” meeting you experienced with a German from the “other” side. Does your experience coincide with the speaker from the East or the West in the poem? Was it totally different?
VOKABELN
die Begegnung--meeting
entgegentritt (treten)--to confront, face, meet
das Zwielicht--twilight, dusk
äußerst ungelegen--highly awkward, inconvenient, at the
wrong time
das Zerrbild--distorted image, caricature
die Maschen--mesh, stitch
der Opfer--victim
der Täter--culprit
nicht verfangen--to be of no use
in die Tasche lügen--to deceive oneself
widersprechen--to contradict
angesagt (ansagen)--announced, proclaimed
die Hütte--hut
der Palast--palace
entfernt--distant
erschrecken--to horrify
das Ebenbild--image, likeness
entdecken--to discover
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