Geschichte und Filme
| DEFA Geschichte
DEFA (die Deutsche Film-AG) war das staatliche Filmstudio der DDR, die über 750 Filme drehte (Allan, 1). Die folgende Filme waren im DDR verboten. Warum? Es gab Regeln, sodass die Filme Sozilismus korrekt repräsentieren wurden, z.B. die Filme mußten nichts gegen Sozialismus zeigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Sowjetunion die Filmindustrie Berlins (und eine Filmgesellschaft, die Ufa (Universum-Film AG) hieß in Potsdam (Babelsberg). 1946 werdet DEFA gegründet. 1946 hat DEFA drei Filme gemacht (vor der Gründung der DDR im Jahre 1949) (Allan, 1). Tulpanov, der für die Zuständig war und die Leiter der Informationsamts im Jahre 1946 war, sagte, dass DEFA helfen wollte, die Demokratie zu restaurieren und die SBZ vom Faschismus zu befreien. DEFA sollte auch die DDR-Bürger zu sozialistischen Bürgern erziehen. Sergei Tulpanov und Alexander Dymschitz, die Männer, die DEFA gründeten, sahen wie wirksam die NS-Propaganda war. Deshalb hatte Film ein propagandistisches Ziel. ,,Der Film als Massenkunst muß eine scharfe und mächtige Waffe gegen die Reaktion und für die in die Tiefe wachsende Demokratie, gegen den Krieg und den Militarismus und für Freundschaft aller Völker der ganzen Welt werden" (Mühl-Benninghaus, 218). DEFA hatte viele Probleme mit den Regisseuren und den Regeln. 1965 wurde während des Plenums des ZK (Zentralkomitee) der SED beschlossen, eine Strafe gegen die Regisseure, die gegen die sozialistische Gesellschaft verstoßen. ,,Das 11. Plenum des ZK der SED vom Dezember 1965 reagierte auf diese Entwicklung mit dem Verbot einer Jahresproduktion (Allan, Mühl-Benninghaus, 230). Viele HistorikerInnen glauben, dass die Beschlüsse des 11. Plenums repräsentiert, dass die DDR ein Land war, das zum Scheitern verurteilt war. Nach dem Fall der Mauer kaufte einen französischen
Großkonzern DEFA 1992.
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Die Filme
Die Merkmale der DEFA Filme sind viele. Am Anfang der DEFA, waren die Filme gegen den Faschismus. Die Filme wollten die Gedanken der BürgerInnen verändern. Später waren die Filme anders. ,,Typische Kennzeichen der Moderne, wie Hektik, Anonymität oder multikulturelle Lebensweisen fehlen. Schnittechniken, wie Montage, Essay oder Schuß-Gegenschuß werden nur sparsam bzw. überhaupt nicht genutzt" (Mühl-Benninghaus, 229). Die vier DEFA Filme, die wir analysieren werden, sind: Berlin - Ecke Schönhauser Buch Wolfgang Kohlhaase. Kamera Wolf Göthe. Bauten Oskar Pietsch. Musik Günter Klück. Darsteller: Ekkehard Schall ; Ilse Page ; Harry Engel ; Ernst Schwill ... Regie Gerhard Klein. - [Berlin]: DEFA, [1957]. - 1 Film (auf 5 Spulen, 81 Min.). - s/w. - 35 mm DDR 1957 Spur der Steine nach Motiven des gleichnamigen Romans von Erik Neutsch. Drehbuch Karl-Georg Egel ; Frank Beyer. Mit: Manfred Krug ; Krystyna Stypulkowska ; Eberhard Esche ; Johannes Wieke ; Walter Richter-Reinick ... Szenenbild Harald Horn. Kamera Günter Marczinkowski. Regie Frank Beyer. - [Berlin]: DEFA, [1966]. - 1 Film (auf 8 Spulen, 139 Min.). - s/w. - Cinemascope. - 35 mm DDR 1966 Die Legende von Paul und Paula Angelica Domröse ; Winfried Glatzeder ; Heidemarie Wenzel ; Fred Delmare ; Rolf Ludwig ... Musik Peter Gotthardt. Szenenbild Harry Leupold. Szenarium Ulrich Plenzdorf. Kamera Jürgen Brauer. Regie Heiner Carow. - Berlin: Defa, [1972]. - 1 Film (auf 6 Spulen, 105 Min.). - farb.. - Breitwand. - 35 mm DDR 1972 Solo Sunny Buch und Co-Regie Wolfgang Kohlhaase. Kamera Eberhard Geick. Szenenbild Alfred Hirschmeier. Musik Günther Fischer. [Mit] Renate Krössner ; Alexander Lang ; Heide Kipp ; Dieter Montag ; Klaus Brasch ... Regie Konrad Wolf. - [Berlin]: [Defa], [1979]. - 1 Film (auf 5 Spulen, 105 Min.). - farb.. - Breitwand. - 35 mm DDR 1979 |
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