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Zusammenfassung Der Dokumentarfilm Winter Adé (1987) stellt die Perspektiven einiger DDR- Frauen dar. Frau H. ist eine alleinerziehnde Mutter, die mit achtzehn das Haus verlässt. Sie kannte ihren Ehemann lernen, als sie im Urlaub war. Ein Jahr später heiratete sie ihn und brachte ihrem Sohn Uwe auf die Welt. Da es sich bald herausstellte, dass die Ehe ein voreiliger und nicht gut ausgedachter Schritt in der üblichen Entwicklung ihres Lebens war, wollte sie Scheidungsantrag stellen, aber wurde von ihrem Ehemann davon abgehalten. Als Resultat dieser Turbulenzen, oder genau um diese Turbulenzen zu vermeiden, entschieden sich die beiden für ein zweites Kind. Leider ist das Kind nahmens Beatte geistesbehindert und überaggressiv, und der Gesundheitsstand der sowieso prekären Ehe wurde nur weiterhin kompliziert. Die Scheidung folgte nach knapp einem Jahr. Heutzutage ist H. allein für die Erziehung und Ernährung ihrer zwei Kinder verantwortlich. Da sie dank der unrechtzeitigen Ehe fast ohne Ausbildung geblieben ist (sie hat erst die siebte Klasse hinter sich), arbeitet sie in einem Betrieb unter höchstschweren Umständen, wo sie für die Luft in den Röhren verantwortlich ist. Zärtlichkeit bekommt sie nie, nur ihr Sohn Uwe versteht ihre Sorgen, leidet mit ihren Problemen mit, und hilft ihr wieder auf die Beine. In den meisten Fällen denken die Menschen, dass das Hindernis ihrer Tochter auch ihr Hindernis sei. Frau Hs Traum ist jemand zu finden, der ihre Liebe zu den Tieren, insbesonders zu den Pferden, teilt. In dem Bereich der Ehe ging es Frau M. ebenso unerfolgreich wie Frau H. Genau so schnell ging die erste Ehe kaputt und zwar aus ähnlichen Gründen- die Jugend und der Mangel an Ehrgeiz, Erfahrung und Ausbildung brachten die beiden voreilig vor das Altar, um ein anderem Treue zu schwšren. Was auf den ersten Blick wie die grosse Liebe aussah, stellte sich als nur die erste Liebe heraus, und zwar eine unproduktive und unreife Liebe. Auf diese unglückliche Weise bekam Frau H. einzig die Verantwortung, ihr Kind allein zu pflegen. Ihr wurde bald klar, dass die Einsamkeit unertragbar sein kann. Dann kam die rettende Idee, dass sie einen Mann brauchte, der auch ein Kind hatte. Sie war sicher, sie konnte nicht von einem fremden Mann erwarten, dass er ihr Kind liebt, ohne dass sie sein Kind liebte. Deswegen entschloss sich Frau M. auf eine Ehe mit einem Mann einzulassen, der auch eine Tochter hat. Glücklicherweise funktionierte die Ehe gut und zwar brachte Liebe zu beiden. Die Familie vergrösserte sich, wenn ihr Sohn eine Freundin aus einem Kinderheim bekommt, die Teil der Familie ist, sogar nachdem sie sich von dem Sohn getrennt hat. Dazu haben Frau M. und ihr zweiter Mann einen zweiten gemeinsamen Sohn. Frau K. erwähnt, wie sie zu einer Zuerkennungzeremonie eingeladen wurde, wo die Arbeiter für ihre Leistungen bei der Arbeit ausgezeichnet werden. Sie war erstaunt, da sie fast die einzige Frau war, die diese Anerkennung bekam. Obwohl Frau K. nur selten die Möglichket hat, sich mit anderen Frauen an dem Arbeitsplatz zu unterhalten, stellte sie heraus, dass sie mit Frauen leichter umgeht. Nach ihr bestünde unter den Frauen eine gewisse Solidarität, deren Herkunft in aus ihren gemeinsamen Problemen zu finden sei. Kinderentfremdung, die Arbeitslosigket der Männer und die Behandlung der Frauen durch die Ehemänner seien die üblichen Beispiele, die Frau K. vorführt. Und immer wieder wiederholt sie ihre Frage: wieso bekommen weniger Frauen die Anerkennung, die für die Männer irgendwie selbstverständlich zu sein scheint. |
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