1970s - 1980s Die Kirche als Teil der Friedensbewegung


 

Der Staat erkannte Februar 1971 den 1969 gegründeten Kirchenbund, und so fing die nächste Phase der DDR Geschichte an. In den nächsten zwanzig Jahren ist die Beziehung zwischen dem Staat und der Kirche allgemein viel besser, aber gekennzeichnet noch durch widersprüchliche Taktiken gegen die Kirche. Der Staat hatte den Kirchenbund anerkannt, weil die Regierung die humanistischen Qualitäten der Religion und des Staates betonen wollte. (Goeckel 87) Der Staat akzeptierte soziale Aktivitäten der Kirche und hat sie manchmal sogar unterstützt, wie später diskutiert wird. Der Staat versuchte die unsterbliche Kirche zu beschwichtigen mit dieser Anerkennung, aber immer noch wollte sie keine enge Beziehung mit der Kirche. Wenn der Staat der Meinung war, dass seine Autorität in Frage gestellt wurde, wurde er sehr streng. Über die nächsten zwanzig Jahren versucht der Staat alles zu machen, um seine Autorität zu behalten und erweitern, auch wenn das bedeutete, sie musste die Kirche zu unterstützten.

Die Kirche nannte sich in dieser Phase, sich als "eine Kirche im Sozialismus". Mit dem Bau der Mauer erkannte die Kirche auch, dass mit einer Vereinigung der BRD und der DDR nicht zu rechnen war. Sie erkannte, dass sie sich neu definieren musst, um sich dem Sozialismus anzupassen. Die Kirche war immer eine Institution, die den Menschen Hilfe gab, was die DDR-Regierung auch erkannt. Als unabhängige Institution konnte die Kirche den Staatsgegnern einen freien Platz zum Treffen bieten, und sie konnte ihre Identität als hilfreiche Institution behalten. Die Kirche wurde ein Zufluchtsort für offene Gespräche und Sozialaktivismus. Das bedeutete dass die Kirche ein Ort war, wo Umwelt Probleme, der Weltfrieden, die Abrüstung, und der Wehrdienst diskutiert wurden. Mit solchen Diskussionen begann die Kirche sich in Staatsangelegenheiten einzumischen. Die Kirche war eine unabhängige Institution, aber es gab trotzdem Druck, den Staat zufriedenzustellen. Kirchenmitglieder hatten schon viel Diskriminierung erlebt und kannten die Schwierigkeiten, die man mit dem Staat haben konnte. Mit diesem Druck konnte die Kirche nicht immer den Schutz bieten, wonach viele Aktivisten gefragt haben. Manche Geistlichen dachten, der Staat sollte sich nicht in Kirchenangelegenheiten einmischen, und die Kirche sollte auch nicht in Staatsangelegenheiten einmischen. Das verursachte manchmal Schwierigkeiten zwischen der Friedensbewegung und der Kirche. Nichtsdestotrotz fand die größte Oppositionsdemonstrationen in der Kirche in Leipzig statt.

 

Der Widerstand der Arbeiter im Jahre 1953 war bis 1989 der größte Aufstand in der DDR, aber es gab kleinere Proteste, und viele hatten ihren Anfang in der Kirche. Diese kleinen Proteste beschaeftigten sich mit der Umwelt, dem Weltfrieden, der Abrüstung, und dem Wehrdienst. Der Wehrdienst und die Abrüstung waren zwei große Themen der Oppositionsbewegung, denn diese Themen insbesondere für die Jugendlichen wichtig waren. Das hat die Jugend und die Kirche näher zusammengebracht.
Einer der ersten Kämpfe der Kirchen hatte mit dem Wehrdienst zu tun. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren alle Deutschen, im Osten und Westen, gegen den Krieg und die Militarisierung. Die DDR hatte viele Schwierigkeiten, die NVA (Nationale Volksarmee), die 1956 gegründet wurde aufzubauen. Die Jugend wollte auch nicht in die FDJ eintreten. 1952 wurden nur ein Drittel der Jugendlichen Mitglieder der FDJ.
Folglich fuehrte der Staat 1962 den Wehrdienst ein. Sofort versuchten die Kirchen, den Staat zu ueberzeugen die Wehrdienstgesetzten zu ändern. Ab 1964 musste jeder Mann Wehrdienst leisten, aber es gab nach 1964 die Möglichkeit Bausoldat zu werden. (Allen 94) Diese Art von Soldaten mussten keine Waffen tragen. Unglücklicherweise wurden die Bausoldaten trotz der Leistung der Kirche aufgrund ihres Dienstes immer in der Gesellschaft diskriminiert. Was noch mehr Opposition als der Pflichtwehrdienst aufbrach, war die Einführung vom militärischen Unterricht am 1. September 1978 in der polytechnischen Oberschulen. (Allen 96) Ironisch ist, dass diese Entscheidung vom Staat eine wichtige Motivation der Friedensbewegung war, weil so viele Bürger gegen diesen Unterricht waren.
Abrüstung, auch mit dem Thema des Wehrdiensts verbunden, verursachte auch viel Opposition. Am Anfang der achtziger Jahre war Abrüstung eines großes Thema für in ganz Europa. Obwohl der Kirchenbund der DDR von den Kirchen im Westen getrennt war, arbeiteten sie nochmiteinander und es gab Kontakt zwischen den Kirchen im Osten und im Westen. Seit 1977 wuschen die Kontakte zwischen dem niederländischen Kirchenverbund (IKV) und dem Kirchenbund in der DDR. Während der achtziger Jahre organisierten die beiden Bünde Friedensdekaden zusammen. Sie wurden so geplant, damit sie mit den Friedensdekaden in der BRD zusammenfielen. Die erste Friedensdekade fand im November 1980 statt. Das Motto für die Woche war "Frieden schaffen ohne Waffen" und Lesezeichen wurden mit den Wörtern "Schwerter zu Pflugscharen" verteilt. Der Staat hat diese Friedensdekade zuerst unterstützt, denn der Staat nannte sich selbst einen "Friedensstaat" ; Infolgedessen konnte der Staat die Versuche der Kirche solche Ideen zu verbreiten nicht unterdrücken. Die Staatoganisationen wie die FDJ und Friedensrat (ein Rat, der representierte die Taktiken des Staates betreffend Frieden) haben die Bewegung "Schwerter zu Pflugscharen" auch selbst unterstützt.

Tausende Jugendliche fingen an, dieses Symbol auf den Hemden zu tragen. Dann bekam der Staat Angst. Dieses Symbol war der Auslöser für die Gründung einer unabhängigen, nicht vom Staat kontrollierten Bewegung. (Allen 96) Das Symbol wurde, dann verboten. Der Staat wollte ihre Identität als Friedensstaat aufbewahren, aber die Realität war, dass er seine Autorität in Schutz nehmen musste. Wie so oft zu DDR-Zeiten die Ideale der Regierung standen im Gegenstaz zur Realität in der DDR, gezeigt durch die widersprüchliche Taktiken der Regierung. Am Ende verlor der Staat seine Autorität wegen der widersprüchlichen Taktiken. Nachdem das Symbol "Schwerter zu Pflugscharen" verboten worden war, schnitten die Jugendlichen es aus dem Hemden aus, aber sie lassen das Loch noch stehen, um ihre Opposition zum Staat zu demonstrieren. Der Staat konnte nicht alles kontrollieren, und am Ende der DDR hatte die Regierung fast keine Macht mehr.

 

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