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Josef
Stalin
geboren: Gori 21.12.1879 ; gestorben: Kunzewo
(heute zu Moskau) 5.3.1953
Nachdem er von den Schriften von Karl Marx beeinflußt
worden war, trat er in die sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands
bei. Nach der Spaltung der russischen Demokratie im Jahre 1903 liierte
er sich mit den Bolschewiki. 1905 lernte er Lenin kennen. Er wurde mehrmals
nach Siberien verbannt. 1922 übernahm er die Stelle als General-Sekretär
der Kommunistischen Partei Russlands (Bolschewiki) -- (KPR(B)). Nach 1945
wurde seine Politik, der Stalinismus, immer repressiver. Nach seinem Tod
führte Chruschtow eine Entstalinisierung durch.
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Wilhelm
Pieck
geboren: Guben (Niederlausitz) 3.1.1876 ; gestorben:
Berlin 7.9.1960
Mitbegründer der KPD. 1933 flieht er nach Frankreich
und später nach Russland. 1945 kehrte er mit der sowjetischen Armee
zurück nach Deutschland und wurde Vorsitzender der KPD. Nach dem Zusammenschluss
der KPD mit der SPD wurde er (1946) zum Vorsitzenden der SED gewählt.
1949 wurde er zum Präsidenten der DDR gewählt und blieb der Präsident
bis zu seinem Tod, aber er hatte wenig politische Macht.
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Walter
Ulbricht
geboren: Leipzig 30.6.1893 ; gestorben:
Berlin (Ost) 1.8.1973
Ab 1912 war Walter Ulbricht Mitglied der SPD. Ab 1919
war er Mitglied der KPD. Nachdem die Nationalsozialisten 1933 an die Macht
kamen, übersiedelte Ulbricht in der UdSSR (1938). 1945 kehrte er mit
den sowjetischen Truppen nach Berlin zurück und 1946 setzte er den
Zusammenschluss der KPD und der SPD, aus dem die SED entstand, durch. Bis
1950 war er Mitglied des Zentralsekretariats der SED und Parteivorsitzender.
Mit dieser Stelle hilft er, die SED eine marxistisch-leninistische Partei
zu machen. Ab 1950 war er Generalsekretär der SED, bis er 1971 zurücktrat.
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Otto
Grotewohl
geboren: Braunschweig 11.3.1894 ; gestorben:
Berlin (Ost) 21.9.1964
Ab 1945 war er Mitglied der provisorischen Volkskammer
und Ministerpräsident des Ministerrats der DDR. Nicht ganz freiwillig
hilft er beim Zusammenschluß der KPD mit der SPD. Mit Pieck war er
Vorsitzender der SED bis 1954. 1947-9 war er Präsident des Deutschen
Volkskongresses. 12.10.1949 wurde er Ministerpräsident der DDR und
ab 1950 war er Mitglied des Zentralkomitees der SED. 1964 wurde ihm der
Lenin-Orden verliehen.
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Erich
Honecker
geboren: Neunkirchen/Saar 25.8.1912 ; gestorben:
Santiago de Chile 29.5.1994
Seit 1929 war er Mitglied der KPD. 1946 wurde er Mitglied
der SED. Von 1958-71 war er Sekretär für Sicherheitsfragen in
dem Zentralkomitee der SED. 1961 leitete er die geheimen Vorbereitungen
auf die Errichtung der Berliner Mauer. Er ersetzte Ulbricht als Erster
Sekretär der SED im Jahre 1971. Honecker verschärfte die Repression
in der DDR, besonders in den 70er Jahren, als Wolf Biermann ausgebürgert
wurde. Er lehnte die Reformsversuche der sowjetischen Politiker ab. 18.10.1989
ist er zurückgetreten.
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