Schneewittchen (Grimm) = ROT
Schneewittchen nach einigen Jahren = BLAU
Schneewittchen für Jugendliche = GRÜN
Schneewittchen--frei nach Sigmund Freud = BRAUN
SCHNEEWITTCHEN, 
DIE BÖSE KÖNIGIN, DER JÄGER
Es war eine schöne Frau, aber sie war stolz und übermütig und konnte nicht leiden, daß sie an Schönheit von jemand sollte übertroffen werden. 
[...]
Da erschrak die Königin und ward gelb und grün vor Neid. Von Stund an, wenn sie Schneewittchen erblickte, kehrte sich ihr das Herz im Leibe herum. so haßte sie das Mädchen. Und der Neid und Hochmut wuchsen wie ein Unkraut in ihrem Herzen immer höher, daß sie Tag und Nacht keine Ruhe mehr hatte. Da rief sie einen Jäger und sprach: "Bring das Kind hinaus in den Wald, ich will's nicht mehr vor meinen Augen sehen. Du sollst es töten und mir Lunge und Leber zum Wahrzeichen mitbringen." 
KEINE ÄHNLICHKEIT!
Und wenn sie ein anderes Weib sah, was dufter aussah, als sie selber, dann wurde die rattendoll. Die Whity sah wahnsinnig scharf aus, deswegen wollte die Alte sie um die Ecke bringen. Selber hatte se aber Schiss, deswegen kaufte sie nen Typ. Der strich dann die Dollars ein, ließ Whity aber laufen.
Weil sie so schön war, befiel ihre mit einer starken sadistischen Triebkomponente versehene Stiefmutter der Sexualneid und sie befahl einem Jäger, Schneewittchen in den Wald und damit einem letalen Ausgang zuzuführen.  Hier beging die Königin aber eine Fehlleistung, denn der Jäger war ein Fetischist und erstach statt des Mädchens nur ein Reh, indem er das Herz des Rehs als Symbol oder Fetisch für das Herz des Kindes nahm. 
BEI DEN ZWERGEN
 Da sah es ein kleines Häuschen und ging hinein, sich zu ruhen. [...] Als es ganz dunkel geworden war, kamen die Herren von dem Häuslein, das waren die sieben Zwerge, die in den Bergen nach Erz hackten und gruben. Sie zündeten ihre sieben Lichtlein an, und wie es nun hell im Häuslein ward, sahen sie, daß jemand darin gesessen war, denn es stand nicht alles so in der Ordnung, wie sie es verlassen hatten. Der erste sprach: "Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?' Der zweite: "Wer hat von meinem Tellerchen gegessen ?" Der dritte: "Wer hat von meinem Brötchen genommen ?" Der vierte: "Wer hat von meinem Gemüschen gegessen ?" Der fünfte: "Wer hat mit meinem Gäbelchen gestochen ?" Der sechste: "Wer hat mit meinem Messerchen geschnitten ?" Der siebente: "Wer hat aus meinem Becherlein getrunken?"
KEINE ÄHNLICHKEIT!
Die - clever wie se is - setzte sich dann zu sieben Mackern ab, die irgendwo im Wald sone Art Kommune aufgemacht hatten. [...] Als die Jungs nach Hause kamen, waren die so ziemlich von den Socken und ließen so Sprüche los wie: wer hat von meiner Pizza gemampft, wer hat von meinem Lambrusco geschlürft, wer hat an meinem Haschpfeiflein genuckelt? 
Schneewittchen aber kam zu den sieben Zwergen und legte sich der Reihe nach in ihre Betten.
DIE VERGIFTUNG
Als der Apfel fertig war, färbte sie sich das Gesicht und verkleidete sich in eine Bauersfrau, und so ging sie über die sieben Berge zu den sieben Zwergen. Sie klopfte an. Schneewittchen streckte den Kopf zum Fenster heraus und sprach: " Ich darf keinen Menschen einlassen, die sieben Zwerge haben mir's verboten !" "Mir auch recht," antwortete die Bäuerin, "meine Äpfel will ich schon loswerden. Da, e i n e n will ich dir schenken." "Nein", sprach Schneewittchen, "ich darf nichts annehmen!" "Fürchtest du dich vor Gift ?" sprach die Alte, "siehst du, da schneide ich den Apfel in zwei Teile; den roten Backen iß, den weißen will ich essen."  Der Apfel war aber so künstlich gemacht, daß der rote Backen allein vergiftet war. Schneewittchen lusterte den schönen Apfel an, und als es sah, daß die Bäuerin davon aß, so konnte es nicht länger widerstehen, streckte die Hand hinaus und nahm die giftige Hälfte. Kaum aber hatte es einen Bissen davon im Mund, so fiel es tot zur Erde nieder.
KEINE ÄHNLICHKEIT!
Da kommt die beknackte Ziege als Bäuerin mit ungespritzten Äpfeln. Aber das war alles Mache: reine Arsenbomben waren das! Weil se gerade auf nem alternativen Trip ist, beißt Whity gleich voll rein und geht hops. 
Im weiteren Verlauf der Handlung spürt die böse Königin Schneewittchen auf und vergiftet das Kind mit einem Apfel. Wir werden in der Annahme nicht fehlgehen, wenn wir sagen, daß dieser Apfel der Apfel der Erkenntnis ist. Durch den Schock dieser plötzlichen Aufklärung fällt das Mädchen in schwere hysterische Zustände, zuletzt in eine totenähnliche cerebrale Lähmung.
RETTUNG UND HOCHZEIT
Sie sprachen: "Das können wir nicht in die schwarze Erde versenken," und ließen einen durchsichtigen Sarg von Glas machen, daß man es von allen Seiten sehen konnte, legten es hinein und schrieben mit goldenen Buchstaben seinen Namen darauf und daß es eine Königstochter wäre.  [...]  Der Königssohn ließ ihn nun von seinen Dienern auf den Schultern forttragen. Da geschah es, daß sie über einen Strauch stolperten, und von dem Schüttern fuhr der giftige Apfelgrütz, den Schneewittchen abgebissen hatte, aus dem Hals. Und nicht lange, so öffnete es die Augen, hob den Deckel vom Sarg in die Höhe und richtete sich auf und war wieder lebendig. "Ach Gott, wo bin ich?" rief es. Der Königssohn sagte voll Freude: "Du bist bei mir," und erzählte, was sich zugetragen hatte, und sprach: "Ich habe dich lieber als alles auf der Welt; komm mit mir in meines Vaters Schloß, du sollst meine Gemahlin werden."
KEINE ÄHNLICHKEIT!
Die Jungs schnallen total ab, aber auf sone bürgerlichen Buddelei stehen die überhaupt nicht, deshalb stellen se se in nem Glaskasten in den Wald und verpissen sich. [...] Jedenfalls kam dann ein Sproß aus ner ganz noblen Family vorbei, fand die Leiche baumstark und schleppt sie sofort zu sich nach Hause ab. Unterwegs kam er ins Stolpern, dabei hustet die Leiche den Apfelmatsch wieder raus und wacht auf. Sie war auch sofort wieder topfit, und riß sich den Macker gleich unter den Nagel. 
Nun kommt die exhibitionistische Triebkomponente der Zwerge zum Durchbruch, denn sie stellen das tot scheinende Schneewittchen in einem gläsernen Sarg zur Schau. Schließlich kommt ein necrophiler Prinz des Weges und küßt Schneewittchen, weil er es für eine Leiche hält. Durch diesen Kuß erfolgt aber im buchstäblichen Sinn die Erweckung des Mädchens, die beiden werden Mann und Frau, und wenn sie nicht gestorben sind, haben sie noch heute Komplexe.
 WAS AUS DER BÖSEN KÖNIGIN WIRD
Und wie sie hineintrat, erkannte sie Schneewittchen, und vor Angst und Schrecken stand sie da und konnte sich nicht regen. Aber es waren schon eiserne Pantoffel über Kohlenfeuer gestellt und wurden mit Zangen hereingetragen und vor sie hingestellt. Da mußte sie in die rotglühenden Schuhe treten und so lange tanzen, bis sie tot zur Erde fiel.
KEINE ÄHNLICHKEIT!
Und die beknackte Alte haut der Schlag oder sowas aus den Latschen, als sie spannt, daß Whity wieder durch die Gegend stiefelt und dazu noch ne irre Schnappe gemacht hat.
WIRD NICHT VERRATEN!