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| Rothe |
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Durch diese Szene führt Rothe am Anfang des Filmes den Zuschauer in Kaspars komplexe innere Welt ein. Die hörbaren Gedanken des Findlings verraten, daß er sehr wenig von der Welt und der Natur weiß. Er glaubt, "...der Baum singt...", während sich in Wirklichkeit ein Vogel in den Ästen versteckt. Diese Naivität wird aber gleich von anderen Gedanken ersetzt, die |
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Kaspar diesmal vor dem Kind des Professors äussert. Plötzlich scheint ihm, der Baum singe nicht, sondern schreie, und niemand höre ihn. Hier spielt Rothe zum einen auf Kaspars empfindliche Sinnesorgane an, zum anderen aber auch auf das Unsicherheitsgefühl, das Kaspar von der Gesellschaft schon hat bekommen können. |
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An dieser Stelle wird die später immer größere Distanz zwischen Kaspar und den anderen Menschen schon früh im Film angesprochen.
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| Herzog |
| Bei Herzog handelt es sich vielmehr um die Selbstbestimmung Kaspars, um seine intellektuelle Entwicklung. Das Gartenmotiv erscheint deswegen auch öfter im Film. |
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| Die ersten drei Bilder sind von der Episode mit dem Apfel und den Pfarrern, denen es davor nicht gelungen ist, Kaspar von der Gottesmacht zu überzeugen (s. Sequenz). |
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| Durch das Schreiben lernt Kaspar sich selbst kennen, da er mit der Übertragung seiner Gefühle und Erlebnisse auf das Papier seine Geschichte schafft. Die schriftliche Form macht Kaspars Erfahrung im Gefängnis real; er versteht, dass sie ein unverändbarer Teil seines Lebens ist, und er muß seine Zukunft auf diese Grundlage bauen. |
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Sehr betont den Unterschied zwischen den Menschen und der Natur sehr stark. Die Natur ist Kaspars Zuflucht vor der menschlichen Welt, die so neu ist. |
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Kaspar schreibt seinen Namen mit Pflanzen. Sehrs Kaspar schreibt in Blockschrift, etwas weniger persönlich als Herzogs Kaspar, der in Schreibschrift schreibt. Er identifiziert sich mit der Natur, aber auch mit der Gesellschaft. |
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Nachdem er Stanhope kennenlernt, wird Kaspar in die Gesellschaft eingeführt. Er ist von der Natur und somit einem Teil seiner Identität enfernt. |