| Rothe |
| In Rothes Film fungiert der Spiegel als Symbol eines der vielen für Kaspar unverständliche Spiele, an denen er nur passiv teilnimmt. |
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| Die ersten drei Bilder zeigen das Zimmer, in dem sich der Stadtrat und seine Frau über die Beziehung zwischen ihrer Tochter und Kaspar unterhalten. Man sieht, dass der Spiegel die Kommunikation erleichtert, da er Augenkontakt erlaubt, auch wenn die beiden sich nicht direkt ansehen. |
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| Während der Spiegel ein natürlicher Teil der Umgebung des Ehepaars ist, hat er eine negative Bedeutung für Kaspar, der die Regeln der Gesellschaft nicht kennt. |
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| Das Mädchen benutzt den Spiegel, um Kaspars Aufmerksamkeit auf ihre Schönheit zu richten, ohne zu verstehen, daß er vor dem Spiegel Angst bekommt. |
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| Herzog |
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Herzog benutzt das Spiegelmotiv, um Kaspars Entwicklung in seiner neuen Umgebung zu verfoglen. Zuerst dient der Spiegel als Hilfe beim Lernen, obwohl es nicht klar ist, ob Kaspar diesen Gegenstand schon kennt. |
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Später ist Kaspars Selbstreflektion im Wasser ein Element des Aufbaus der Identität. Die Spiegelung ist eine Bestätigung von Kaspars Existenz. Sie verschwindet, wenn er die Wasserfläche berührt, aber er versteht, daß seine Exstenz damit nicht aufhört. |
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Denn sobald das Wasser wieder still wird, ist der Kaspar auch wieder da. |
| Sehr |
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| Kaspar sieht sein Spiegelbild. |
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| Kaspar spielt mit dem Licht vom Spiegel. Die Reflektion des Lichtes wird zerstört, und somit deutet das Wasser auf Kaspars bevorstehende Zerstörung hin. |
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