1950s - 1960s Der Anfang der Kirche in der DDR


 

Die fünfziger Jahre

Es ist zu erwarten, wenn man denkt, die Religion und den Kommunismus schliessen einander aus. Die Marxismus-Leninismus, die reinste Form des Komminismus schloss die Religion nicht ein. Die Religion wurde als ein von dem Kapitalismus verwendetes Mittel angesehen, um das Proletariat zu verdummen und zu kontrollieren. Die Gründung der DDR war die Gründung eines sozialistischen Staates mit dem Ziel, einen kommunistischen Staat aufzubauen. Es wurde von der sojwestichen Regierung geglaubt, dass mit der Etablierung des kommunistischen Staates die Kirche aussterben würde. Obwohl die Religion erlaubt wurde, wurde die Kirche von der neuen DDR Regierung nicht gut behandelt.

Nach dem zweiten Weltkrieg bis zur Gründung der DDR im Jahre 1949, wurde die Religion akzeptiert, aber danach wurden Taktiken eingeführt, um die Kirche zu unterdrücken. Die Religion wurde in der Verfassung von 1949 erwähnt und die CDU wurde als eine politische Partei auch anerkannt. Es wird widerspruechlich erklaert warum Russland am Anfang nicht gegen die Kirche war, und später versuchte, die zu unterdrücken. Es wird vorgeschlagen, dass das eine Art Belohnung von Russland war, weil viele Geistliche in Deutschland gegen die Nazi-Regierung waren. (Leiby 40) Am Anfang des Krieges war die Kirche fast die einzige Institution, die mit der Nazi-Regierung nicht mitarbeitete. Aber ein anderer Wissenschafteler erwähnt, dass viele Geistliche während der Nazi-Zeit sehr konservativ waren und nicht gegen die Nazi-Regierung protestierten. Es wird weiter erklärt, dass es nach der Gründung der DDR so schwer für die Kirche war, weil viele Geistliche nach dem Krieg eine Vereinigung mit der Bundesrepublik anstrebten. (Burgess 46) Beide Wissenschaftler unterstuetzen aber dass Religion zuerst nicht unterdrückt wurde, wahrscheinlich weil sowjetische Regierung die neuen DDR-Bürger beschwichtigen wollte. Achtzig Prozent der Bewohner der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) waren protestantisch. Da die sowjetische Regierung dachte, dass die Religion mit dem Aufbau des Kommunismus aussterben würde, war es in Ordnung, Religion in der Verfassung zu erwähnen. Danach war es wichtig die Religion zu entmutigen.

Unter dem Stalinismus am Anfang der fünfziger Jahre fing die Unterdrückung der Kirche schon an. Der Stalinismus war für die deutsche Kirche nicht so extrem wie in vielen der anderen Ostblock-Ländern. Die Pastoren ermutigten ihre Mitglieder, keine Gewalt anzuwenden, um politische Veränderungen herbeizuführen. Die Kirchen haben nicht gegen die Regierung gekämpft, und als Folge dieser passiven Position wurden die DDR-Kirchen während Stalinismus nicht so schwer von der DDR Regierung unterdrückt. Das bedeutete, dass nicht viele Kirchliche Leute verhaftet wurden, aber schon fing den Prozess an, die Kirche abzuschaffen. Vor 1952 wurde der Religionsunterricht in der Schule fast všllig abgeschafft. Nach 1952 gab es keine richtige CDU, weil die SED der beherrschende Partei mit der Vereinigung der KPD und der SPD wurde. Die CDU und andere kleine Parteien existierten während der DDR, aber hatten nie einen Wahl in der Regierung.

Nach Stalins Tod und dem Anfang der Entstalinisierung von Khrushchev, wurde die Politik gegen die Kirche nicht entschärft. Die Antistalinismus-Kampagne wurde nicht ohne weiteres von der DDR-Regierung akzeptiert. Mitglieder der Kirche wurden diskriminiert, wenn sie einen Job suchten, oder wenn junge Leute die Erweiterte Oberschule (vergleichbar mit dem Gymnasium heutzutage) besuchen wollten. Manche Kinder wurden gezwungen, ihren Glauben wŠhrend des Unterrichts vor der Klasse zu bekennen. (Burgess 49) Neben diesen šffentlichen Schwierigkeiten, wurde es versucht alle Traditionen der Kirche abzuschaffen. Der Staat fŸhrte viele vom Staat geplante Freizeitbeschäftigungen, um die kirchliche Traditionen zu ersetzen. Nachschulprogramme wurden geschaffen, wenn der Religionsunterricht normalerweise stattfand. Die Jugendweihe ist auch ein Beispiel dieser Entmutigung der Kirche durch den Staat. Sie war eine Art Konfirmation, aber hatte Ÿberhaupt keine Verbindung mit der Religion, sondern sie war eine staatliche Zeromonie. Wenn man 14 Jahre alt war, gab es Feier, um das Erwachsenwerden des Kindes anzuerkennen. Nach dieser Feier durfte ein Kind mit ăSie" angeredet werden. Viele Familien in der ehemaligen DDR nehmen immer noch an der Jugendweihe teil, aber sie bereitete Schwierigkeit fŸr die Kirchen zu DDR-Zeiten. Die Evangelische Kirche wollte keine Kinder konfimieren, wenn sie an der Jugendweihe teilnahmen. Auf der anderen Seite durften Kinder, die nicht an der Jugendweihe teilnahmen, an die Erweiterte Oberschule nicht besuchen.

Die sechziger Jahre

Mit der Erkenntnis in den sechziger Jahren, dass die Kirche weiterbestehen würde, musste die DDR-Regierung seine Politik gegen die Kirche ändern. Honecker half der Beziehung zwischen dem Staat und der Kirche ab 1960 damit die Ideologie des Staates und die Kirche einander unterstützen. Deswegen war die Politik zwischen dem Staat und der Kirche während der DDR nicht immer gleichmäßig.Der Staat wollte die Kirche ignorieren, aber gleichzeitig musste sich der Staat um die Kirche kümmern, um sicher zu sein dass die unsterbliche Kirche sich seiner Politik nicht widerstezte.

 

1.Mai 1961 Aufmarsch der kampfgruppen der berliner Betriebe

Die Politik des Staates betonte von den sechziger Jahren bis zum Ende der DDR dass die Kirche "im Sozialismus" existieren musste, und gleichzeitig versuchte der Staat Einmischung der Kirche in seinen inneren Angelegenheiten zu verhindern. Der Staat betonte selbst Zensur mit der Kirche. Also obwohl es durch die gesamte DDR Wellen der Unterdrückung der Kirche, blieb die Kirche als einzige vom Staat unabhängige Institution in der DDR.

In den sechziger Jahren war es nicht nur wichtig Staat und Kirche aufgrund der kommunistischen Ideologie zu trennen, sondern wegen der wachsenden Wichtigkeit, die BDR und die DDR voneinander zu trennen. Die Mauer wurde 1961 gebaut, die das Ende der Hoffung auf eine Vereinigung der beiden Ländern symbolisierte. Die größte Kirche in der DDR, die Evangelische Kirche, hatte eine Verbindung mit der Bundesrepublik,weil sie Teil der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) war. Eine Welle der Unterdrückung gegen die Kirche kam während der sechziger Jahre, damit die Kirche sich von ihren West-Verbindungen ablšste. Die Evangelische Kirche fing an, sich von ihren westlichen Brüdern zu entbinden, und 1969 war es endlich so weit: die Evangelischen Kirchen im Osten und Westen waren getrennt. Der Kirchenbund wurde 1969 gegründet, um die Evangelischen Kirchen in der DDR miteinander zu verbinden. Und so fing es an, dass die Evangelische Kirchen selbst eine neue Identität als "eine Kirche im Sozialismus" bestimmen wollte.

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